#blog – eco trips worldwide, protection of maritime wildlife and animal conservation

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Plastikmüll wohin man schaut

Wer kennt es nicht, einen schönen Strandtag von Morgens bis Abends an einem Naturstrand wie „Es Trenc“ im Süden Mallorcas zu verbringen und Sonne und Meer zu genießen! Natürlich dürfen Getränke und etwas zu Essen nicht fehlen.

Immer wieder habe ich beobachtet wie Strandbesucher ihr Essen bspw in Alufolie verpackt, diese nach dem Verzehr in den Sand legten und nach dem Strandbesuch nicht mitgenommen haben. Diese Form von Ignoranz und Umweltbelastung ist ein Teil des ganzen Problems. Neben Unrat, den wir Tag für Tag vom Strand selbst beseitigten, haben wir auch aus dem Meer zahlreichen Müll „gefischt“. Vorrangig Deckel verschiedenster Arten, Strohhalme, kleine Plastikröhrchen die scheinbar von Lollis stammten, schwarze Tüten, weiße Tüten afrikanischer Herkunft etc.

Das Auge wird von Jahr zu Jahr geschulter und somit gibt es keinen Strandspaziergang mehr ohne Müll sammeln. Praktischerweise findet man auf jedem dieser Spaziergänge eine Tüte, welche angespült wird, um den restlichen Müll darin zu tragen – etwas Sarkasmus sei an dieser Stelle erlaubt.

Ich habe mich mit diversen Menschen ausgetauscht und es wurde sogar davon berichtet, dass an diversen Stränden regelrechte „Plastikwellen“ ankommen, es häuft sich der angespülte Müll im Sand.

Dieses Problem ist kein lokales Problem der Baleareninsel, sondern ein globales Problem, welches täglich, nein stündlich wächst und die Menschheit an Ihrer eigenen Bequemlichkeit und der Wegwerfmentalität zu Grunde gehen lässt.

Es dauert nicht mehr lange und die Anzahl von Plastik in unseren Ozeanen übersteigt die der Lebewesen!

 

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